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Österreichische Staatsmeisterschaft im Hirschruf
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Österreichische Staatsmeisterschaft im Hirschruf

Rufjagd par excellence

Ein tiefes, aggressives Röhren lässt das Blut der gespannt verharrenden Jäger in den Adern gefrieren, und gleich darauf folgt die gewaltige Antwort eines Kontrahenten, der ein Duell mit dem Platzhirsch, der ein Brunftrudel um sich geschart hat, sucht. Die Stimmung heizt sich auf, beide Konkurrenten strotzen vor Adrenalin, ein Kampf liegt förmlich in der Luft. – Diese Szene spielte sich nicht auf dem reviereigenen Brunftplatz ab, sondern im Messezentrum Salzburg, wo am 22. Februar 2026 die Österreichische Staatsmeisterschaft im Hirschruf im Zuge der Fachmesse "Die Hohe Jagd & Fischerei" über die Bühne ging. Diese Veranstaltung zählt zu den Highlights der größten Jagdmesse des Alpenraums und zog auch diesmal mehrere Hundert interessierte Zuseherinnen und Zuseher zur Impuls.Revier-Bühne in Halle 10. Unter den durchwegs jungen Teilnehmern fand sich auch ein Franzose, der außer Konkurrenz mitschrie. Die Teilnehmer duellierten sich in drei verschiedenen Rufdisziplinen (junger, suchender Hirsch, Sprengruf des Platzhirsches mit Mahnen des Tieres und Duell zweier Hirsche). Ein erbitterter Kampf bis zum Ende!

Moderiert wurde der Wettbewerb von Dr. Hubert Stock, die Jagdhornbläsergruppe Abtenau unter der Leitung von Hm. Anton Wintersteller sorgte für eine stimmungsvolle musikalische Kulisse. Die Fachjury, bestehend aus Ernst Röck, Otto Haitzmann, Manuel Voithofer und Martin Grasberger, hatte die schwierige Aufgabe, die besten unter den sehr guten Stimmen herauszufiltern und entsprechend zu bewerten. Dazu saßen sie "backstage", konnten die Teilnehmer also nicht sehen, sondern lediglich akustisch wahrnehmen. Apropos: Auch die Gäste vor der Bühne sahen die Teilnehmer nur durch eine von hinten beleuchtete Leinwand, die Szenerie glich einem Schattenspiel.

Ergebnis

  1. und österreichischer Staatsmeister im Hirschruf: Patrick Obersamer (konnte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen)
  2. Alexander Kreuzer
  3. Günther Kreuzer
  4. Jacques Cebrowski (außer Konkurrenz)

Weitere Details zu diesem außergewöhnlichen Wettbewerb finden Sie auf jagdfakten.at

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Bühnenprogramm auf der Hohen Jagd & Fischerei Salzburg